Autogenes Training

Autogenes Training ist eine Entspannungstechnik, die 1926 vom Berliner Psychiater J. H. Schultz entwickelt wurde.
Sie basiert im Wesentlichen auf Autosuggestion. Der Grundgedanke dahinter besagt, dass der Mensch mit Hilfe seiner Gedanken sein psychisches und auch körperliches Wohlbefinden beeinflussen kann.

Durch das Erlernen von bestimmten Formel-Sätzen gelingt es nach regelmäßigem Training, den Körper in einen entspannten Zustand zu bringen. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen worden, dass durch die gedankliche Anwendung bestimmter Formeln bestimmte körperliche Prozesse ausgelöst werden können. Das Autogene Training wirkt sich demnach auf das vegetative Nervensystem aus. Dadurch wird es möglich, Stressreaktionen (die durch Stress im Alltag, im Beruf, durch bestimmte Krankheiten etc. entstehen) bewusste und gezielte Entspannung entgegenzusetzen.

Ein Beispiel: Durch autosuggestive Anwendung des Satzes „mein rechter Arm ist warm“ kommt es zu einer Gefäßerweiterung und dadurch zu einer besseren Durchblutung, was als Wärme oder Kribbeln gespürt werden kann.

Beim Autogenen Training in der Grundstufe werden folgende Übungen erlernt:
Grundübungen: Ruhe, Schwere, Wärme
Organübungen: Atem, Herzschlag, Solarplexus, Stirnkühle

Durch Autogenes Training können Sie bereits präventiv etwas für Ihre eigene Gesundheit tun! Daher werden viele Kurse im Autogenen Training auch von den gesetzlichen Krankenkassen als Gesundheitspräventionskurse anerkannt.

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